Herzlich willkommen!

Wir sind eine verlässliche Halbtagsgrundschule, in der die Schüler montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr betreut werden. Außerhalb dieser Zeiten steht den Schülern der Offene Ganztagsbetrieb zur Verfügung, der morgens ab 6.00 Uhr und nachmittags bis 18.00 Uhr vielfältige Angebote bereit hält und für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung sorgt. Die Erledigung der schriftlichen Hausaufgaben ist abgesichert.

Als Entwicklungsschwerpunkt hat sich unsere Schule das Thema "Lesen-Verstehen-Handeln" gewählt. Verschiedene Leseprojekte sind fester Bestandteil der Höhepunkte im Schuljahr. Wir arbeiten eng mit der ebenfalls auf dem Gelände befindlichen "Johannes-Bobrowski-Bibliothek" zusammen, die von den Schülern und Lehrern sowohl für den Unterricht als auch den Freizeitbereich sehr vielfältig genutzt wird.

Unsere Grundschule ist das einzige behindertengerechte Schulgebäude im Bezirk Köpenick. Da sie über eine Rampe und einen Aufzug verfügt, ist sie für Rollstuhlfahrer gut zugänglich.

Die Schule besitzt einen großen Schulhof, der ausgestattet ist mit einer Kletterlandschaft, Tischtennisplatten, Schaukeln und einem Fußballplatz. Die vorhandenen Weitsprunggruben und die 100-Meter-Laufbahn ermöglichen es, dass der Sportunterricht auf dem Schulgelände stattfinden kann. Im Winterhalbjahr stehen zwei moderne Sporthallen zur Verfügung.

Das Horthaus in der Peter-Hille-Straße 18 dient als Freizeithaus der ersten und zweiten Klassen. Das Gebäude besteht aus zwei Etagen. Umgeben ist es von einem großen Garten mit Buddelkästen, Klettergerüsten und Spielwiesen. Alle Räume werden als Hortgruppenräume und Funktionsräume (z.B. Bewegungs- und Entspannungsraum) genutzt. Der Früh- und Spätdienst sowie die Ferienbetreuung finden hier ebenfalls statt. Die dritten, vierten und fünften Klassen verbringen den Nachmittag in eigenen Horträumen im Hauptgebäude.

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Weitere wichtige Termine findet man in der Infothek. In der Rubrik Aus dem Schulleben gibt es viele interessante und aktuelle Themen aus der Schule.

Aktivitäten

19.06.2019 - Spendenaktion für das Tierheim Dankeschön!!

18.06.2019 - Traumzauberbaum Am 18.06.2019 wurde an unserer Schule das Musical "Traumzauberbaum" in einer leicht veränderten und gekürzten Version aufgeführt. Linnea, Mathilda (Klasse 5) und Mia (Klasse 6) spielten in den 2 A...

14.06.2019 - Am Freitag wollte die Klasse 6a hoch Am Freitag waren wir bouldern. Dazu sind wir nach Rummelsburg gefahren und dann entlang der Rummelsburger Bucht, zur Ostblock Boulderhalle gelaufen. Zuerst haben 3 Trainerinnen mit uns Aufwärmübun...

14.06.2019 - Unsere Theater- Projektwoche In der ersten Maiwoche hatten wir eine Projektwoche in Rüdersdorf beim Wald- und Wiesenzirkus " Bunter Hund". Jeden Morgen sind wir gemeinsam nach Rüdersdorf gefahren und zum Zirkus gelaufen. Do...

16.05.2019 - Tierheimbesuch Am Donnerstag den 16.05.2019 waren wir, die Klasse 6a im Tierheim Berlin. Wir waren dort, weil wir für das Tierheim in den nächsten 14 Tagen eine Sachspendenaktion planen. Wir wollten uns vorher ...

Schwerpunkte unserer Arbeit sind u.a.:
- Lernen lernen
- Selbständig arbeiten, selbständig denken
- Kritisches Hinterfragen
- Streit schlichten, statt Gewalt auszuüben
- Miteinander lernen und lachen
"Ich fordere dich, weil ich dich achte!"
(Makarenko)

Daraus leiten sich folgende Regeln ab:

1. Wir halten uns an unsere Hausordnung.
2. Wir gehen rücksichtsvoll und fair miteinander um.
3. Wir achten uns gegenseitig und wissen die eigenen Stärken und die der
anderen zu schätzen.
4. Wir lassen alle Kinder in Ruhe lernen und stören den Unterricht nicht.
5. Wir reden miteinander, hören jedem zu und helfen uns.
6. Wir sind mutig, wenn wir Streit schlichten.
7. Wir arbeiten, lernen und spielen im Team.

Wir respektieren uns!

Hausordnung

Diese Ordnung soll hilfreich sein, das Zusammenwirken von Schüler*innen, Pädagog*innen und Erziehungsberechtigten an der Schule zu unterstützen.

"Kleine" Hausordnung Klassen 1 und 2

Höhepunkte und Traditionen

In den vergangenen Jahren haben sich an unserer Schule Traditionen entwickelt, die das Schulleben bereichern. Dabei steht die Entwicklung des Zusammengehörigkeitsgefühls aller Altersgruppen im Vordergrund. Im schulischen Miteinander ist es uns wichtig, dass sich die sozialen Beziehungen zwischen allen Schülern harmonisch gestalten und sie sich mit ihrer Schule verbunden fühlen.

Schule

Herbst
- Begrüßung der Schulanfänger durch die 2. Klassen
- Projekttage - Präs. der Ergebnisse zum "Tag der offenen Tür"
- Nutzung der Bibliothek - Lesenacht bzw. -abend
- Lesewettbewerb Klasse 6
Winter
- Weihnachtssingen
- Schulinterne Mathematikolympiade ab Klasse 2
- Teilnahme am europaweiten Känguru-Wettbewerb
- Fasching Klasse 1-3
Frühling
- Lesewettbewerb ab Klasse 3
- Ostereierbaum schmücken
- Crosslauf
- Orientierungslauf ab Klasse 3
- 2. Stufe der Bezirksolympiade Mathematik
Sommer
- Schulfest mit Talentewettbewerb
- Sportfest
- Verabschiedung der 6. Klassen durch jüngere Schüler und Chor
- Sponsorenlauf

Weitere Aktivitäten
- Schulchor Klasse 1-6
- Vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften
- Schulhausgestaltung mit wechselnder Ausstellung
- Sportliche Wettbewerbe auf Klassenstufen- und Bezirksebene (Hochsprung, Lauf, Fußball, Zweifelderball)
- "Frühjahrsputz" - Schüler und Lehrer (vor Ostern)

Hier informieren wir Sie über die Höhepunkte und Traditionen im Offenen Ganztagsbetrieb.

Damals und heute

Die heutige Müggelsee-Grundschule war 1896 die einzige Schule in Friedrichshagen. Schon nach zwei Jahren platzte sie aus allen Nähten. Daher beschloss die Gemeindevertretung am 8. Juni 1898 den Bau eines 24-klassigen Schulhauses. Die Erbauung der Schule mit 46 Klassenräumen erfolgte an der Wilhelmstraße (heute Peter-Hille-Straße) und kostete 200.000 Mark. Das wären heute ca. 2.000.000 €! Nach der Eröffnung des Schulgebäudes am 1. Oktober 1900 wurden zunächst nur Mädchen unterrichtet. Der Gemeinderat war sich sicher, dass die Schule einige Jahre Schüler aufnehmen könnte.

Nach dem 2. Weltkrieg war das ganze Albert-Schweitzer-Viertel in "russischer Hand" und somit auch die Schule. Mitte der 60er Jahre zogen die sowjetischen Soldaten ab. Es folgte die Wiederaufnahme des Schulbetriebes als Polytechnische Oberschule, dann als "Ho-Chi-Minh- Oberschule".

Nach der Wende (1989), ab dem Schuljahr 1991/92 hieß sie 13. Grundschule, dann wurde sie in Friedrichshagener Grundschule umbenannt.

Räume zum Lernen

Ein Klassenzimmer lebt von seinen Schülerinnen und Schülern und den dort unterrichtenden Lehrern, deshalb sehen unsere Klassenzimmer ganz unterschiedlich aus. Lange Wände ermöglichen es, Bilder aus dem Kunstuntericht an der Wand zu präsentieren. Schauen Sie doch einmal in unsere Räume, Sie werden überrascht sein!

Unser Musikraum

Ob Klavier, Gitarre, Xylophon, Trommel, Glockenspiel oder Rassel – in unserem Musikraum findet fast jeder das passende Instrument. Damit genug Platz dafür ist, gibt es hier keine Schülertische, sondern Stühle, an denen Schreibbretter befestigt sind. Denn auch Notenlehre und Musikgeschichte stehen auf unserem Stundenplan.

Unser Computerkabinett

Word, Powerpoint, Excel – wie das alles funktioniert, lernen wir im Computerraum. 16 Schülerrechner stehen zur Verfügung. Wir nutzen sie für den täglichen Unterricht oder im Rahmen von Projekten. Dabei erfahren die Schüler auch alles rund um das Internet. Schon die Kleinsten können ihr „Internet-Seepferdchen“ ablegen. Freitags findet hier zudem die Computer-AG statt.

Unser NaWi-Raum

Für den naturwissenschaftlichen Unterricht steht uns seit 2010 ein neu eingerichteter Raum mit separaten Stromanschlüssen zur Verfügung. Hier kann man prima experimentieren. Auch all unsere Modelle wie das zwei Meter hohe menschliche Skelett, die Tierskelette, das Augenfunktionsmodell und die Präparate haben hier ihren Platz. So können die Schüler wirklich mit allen Sinnen lernen und den Unterrichtsstoff „begreifen“.

Unsere Keramikwerkstatt

Im Keller unserer Schule befindet sich die Keramikwerkstatt „Massenhaft Ton“ (www.keramik-massenhaft-ton.de).
Knarrende alte Treppen führen dorthin - das mögen alle Kinder! Das regelmäßige Arbeiten mit Ton gehört zu unserem Hortalltag. Mit Hilfe von Frau Müller entstehen schöne Dekorationen und Gebrauchsgegenstände sowie tolle Geschenke.
Übrigens auch Eltern sind gern gesehen, denn Töpfern macht Spaß!!

Ton ist einfach inspirierend!

Unsere Sporthallen

Sport frei heißt es bei uns in zwei Hallen gegenüber dem Schulgebäude. Dort haben die Schüler während der Wintermonate und bei schlechtem Wetter Unterricht. Auf dem Stundenplan stehen dann Hochsprung, Grundübungen, Gerätturnen oder Ballspiele. Während unserer Projekttage zum Thema Berufe wurden hier die künftigen Trainer ausgebildet.
Wenn es draußen warm ist, nutzen wir den großen Sportplatz, wo sich die Kinder im Laufen (für den Sprint steht eine Tartanbahn zur Verfügung), Springen oder Werfen üben können. In den großen Pausen oder in der Nachmittagsbetreuung erfreut sich besonders der Bolzplatz mit den zwei Toren großer Beliebtheit.

09.04.2019 - Übergabe der Patenschaft

Übergabe der Patenschaft des Stolpersteins von Alice Leske

Unsere Klasse 6a hat vor zwei Jahren die Patenschaft von dem Stolperstein von Alice Leske übernommen. Wir haben innerhalb unserer Projektwoche intensiv zu dem Thema gearbeitet, den Stein geputzt und eine Feierstunde mit einem Programm auch für die Eltern am Stolperstein abgehalten.

Am 09.04.2019 haben wir die Patenschaft der Klasse 4a übergeben.

Das alles war in einer gemeinsamen Unterrichtsstunde mit beiden Klassen und Frau Mungard. Wir haben den Viertklässlern alles über die Patenschaft und deren Bedeutung erzählt.

Wir wünschen ihnen nun viel Glück und gute Ideen!

Louise&Cassian Kl. 6a

09.04.2018 - Gedenken an Alice Leske

Die Lebenskundeschülerinnen und -schüler erinnern an die Lehrerin Frau Alice Leske

Am 09.04.2018 erinnerten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Schulhofversammlung an die Lehrerin Frau Alice Leske. Sie informierten ihre Mitschülerinnen und Mitschüler darüber, wer Frau Leske war und erklärten allen, welche Bedeutung ein Stolperstein hat.

Die Kriterien für den, von unserer Schule ausgelobten „Alice-Leske-Schülerpreis“ wurden von Frau Börold nochmal genau benannt, so dass die große Bedeutung des fairen und freundlichen Miteinanders an unserer Schule deutlich wurde.

Am 14.04. hätte Frau Leske Geburtstag gehabt. Dies nehmen wir zum Anlass den Stolperstein von ihr in der Bruno-Wille-Straße in den nächsten Wochen mit Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 5/6 zu besuchen.

Die Klasse 5a wird den Stein reinigen und Blumen niederlegen.

I.Mungard

04.04.2017 - Erinnerung an "alte Zeiten"

Am 04. April 2017 ging die Klasse 6b mit der 4a zum Stolperstein von Alice Leske, der vor der Haustür Nr. 180 in der Bruno Wille Str. liegt.

Alice Leske war vor etwa 80 Jahren Lehrerin an unserer Schule, die damals eine reine Mädchenschule war. Viele Kinder mochten sie sehr, sagen Zeitzeugen.

Anlässlich ihres Geburtstages am 14.04. denken wir in jedem Jahr an sie und beschäftigen uns im Unterricht mit der damaligen Zeit.

Wir, die Klasse 6b, haben uns jetzt 2 Jahre um den Stolperstein gekümmert, ihn geputzt und an Alice Leske gedacht. Nun haben wir heute der Klasse 4a für die nächsten 2 Jahre die verantwortungsvolle Aufgabe übergeben.

Mit einem kleinen Programm haben wir sie darauf eingestellt, gemeinsam den Stein geputzt und Tulpen niedergelegt.

Der Stolperstein befindet sich immer vor dem letzten gewählten Wohnort. Im Dachgeschoss des Hauses, mit Blick über den Müggelseedamm auf den Müggelsee hat Alice Leske zuletzt gewohnt.

Auf der Schulhofversammlung nach den Osterferien werden wir mit allen Kindern unserer Schule Alice Leske gedenken.

Rolli, 6b

11.04.2016 - Gedenken an Alice Leske

Zusammen putzten wir den Stolperstein

Immer im Monat April beschäftigen sich die Kinder unserer Schule im Rahmen des Lebenskundeunterrichts mit einer jüdischen Lehrerin, die bis 1935 an unserer Schule gearbeitet hat und von allen sehr gemocht wurde. Alle Lebenskundegruppen der fünften und sechsten Klassen werden anlässlich ihres Geburtstages am 14. April einen Gedenkgang zum Stolperstein durchführen.

Dieser wurde für sie vor vier Jahren vor ihrem damaligen Wohnhaus verlegt, eine ehemalige Klasse hatte sich dafür eingesetzt.

Am Montag, den 11.04.2016 ging unsere Klasse nach dem Unterricht in die Bruno Wille Str.108 zum Stolperstein. Dort wohnte damals Alice Leske. Zusammen wollten wir den Stolperstein putzen.

Zuerst erzählten uns Frau Mungard und Frau Gericke etwas über Alice Leske und über die Zeit, in der sie lebte. Wir durften Fragen stellen und beantworten.

Danach haben wir alle gemeinsam- jeder ein bisschen- den Stein geputzt bis er blitz blank war. Er strahlte danach geradezu.

Zum Schluss haben wir noch Tulpen neben den Stein gelegt- Alice Leske mochte Blumen.

Elodie und Max, Kl.5b

14.04.2015 - Mit offenen Augen stolpern

Am 14.04.2015 besuchten wir mit Frau Mungard und Frau Gericke im Rahmen eines Geschichts- und Lebenskundeunterrichtsprojektes den Stolperstein von Alice Leske, die an diesem Tag Geburtstag gehabt hätte.

Dieser befindet sich in der Bruno Wille Str. 108 und ist von ehemaligen Schülern unser Schule ermöglicht worden. Damit Alice Leske und der Stolperstein nicht in Vergessenheit geraten, erinnern wir jedes Jahr um Ihren Geburtstag herum an sie- putzen den Stein und legen Blumen nieder.

Es war ein aufregender Moment, selbst Kapuzen, Mützen und Basecaps behielten wir lieber in unseren Händen, anstatt diese zu tragen.

Viele Erinnerungsfotos sind entstanden - viel Spaß beim Anschauen.

Eure Chantalle aus der Klasse 5b

28.04.2014 - Gedenken an Alice Leske

Im April beschäftigten sich die Fünft- und Sechstklässler im Lebenskundeunterricht intensiv mit dem Leben der Lehrerin. Sie besuchten den Stolperstein in der Bruno-Wille Strasse, reinigten ihn und legten Blumen nieder. Vor Ort fanden noch Fragen Platz, die im Klassenraum vielleicht nie gestellt worden wären.

Im Rahmen der Schülerversammlung am ersten Tag nach den Ferien fand dann eine kleine Gedenkveranstaltung auf unserem Schulhof statt. Die Schülerinnen und Schüler berichteten dabei über Frau Leskes Leben und dem Stolperstein Projekt.

Sie informierten ihre Mitschüler/-innen auch über die Idee, einen Schülerpreis für Mitmenschlichkeit auszuloben, der von unserer Schule zu Ehren von Frau Leske vergeben werden soll und für den sie selbst Kriterien erarbeiten sollten.

Zum Abschluss sang der Chor ein wunderschönes "jiddisches" Lied.

I. Mungard

15.04.2013 - Ehrung Alice Leske

Am 14.4. hatte Alice Leske Geburtstag. Folgende Tradition führen wir, die Klasse 2a, weiter. Alle sind am 15.4. herunter zum Sekretariat gelaufen. Dort haben wir Blumen neben das Foto der ehemaligen Grundschullehrerin Alice Leske gestellt. Frau Dallwitz hat der 2a ein wenig darüber erzählt, was die Juden damals nicht durften: Zum Beispiel sich nicht auf Parkbänke setzen und keine Autos benutzen!

Danach sind wir zur Albert-Schweitzer-Straße gegangen. Dort waren Stolpersteine zu entdecken. Fünf davon! Frau Dallwitz hielt dazu eine Art Vortrag. Sie berichtete, dass die Bewohner dieser Straße (so wie Frau Leske ebenfalls) in ein Lager geschafft und anschließend da ganz schwere körperliche Arbeit leisten mussten und wenig zu essen bekamen. Dann sind wir später wieder zurück in den Klassenraum gegangen.

Leonard G.
2a

Am 15.04.2013 erinnerten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5/6 an die jüdische Lehrerin Alice Leske. Sie trafen sich am Stolperstein in der Bruno-Wille-Str. und legten Blumen nieder. Im Vorfeld hatten sich die Kinder im Unterricht mit dem Leben der Lehrerin und der damaligen Zeit beschäftigt und im Rahmen der Themenwoche Weltreligionen im FEZ Workshops besucht.

UG

27.04.2012 - Stolperstein-Verlegung

Bruno-Wille-Straße 108 – der letzte Wohnsitz von Alice Leske, bevor die Nazis sie im Januar 1942 deportierten. Ihr zu Ehren verlegte der Künstler Gunter Demnig am 27. April 2012 an dieser Adresse einen Stolperstein. Auch Schüler und Kollegen der Friedrichshagener Grundschule gedachten der jüdischen Lehrerin. Alice Leske hatte bis zu ihrem Berufsverbot 1935 in dem Gebäude in der heutigen Peter-Hille-Straße unterrichtet.

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich Schüler der damaligen Klasse 6c für die Stolpersteinverlegung engagiert. Intensiv hatten sie sich mit dem Leben Alice Leskes und anderer jüdischer Mitmenschen im Zweiten Weltkrieg beschäftigt. Gemeinsam mit ihrer Patenklasse (damals 4b) sammelten die Sechstklässler bei Auftritten im Vital-Klub oder bei Kuchenverkäufen Spenden für das Projekt. Obwohl sie mittlerweile an weiterführende Schulen gewechselt sind, wirkten sie an der Gedenkfeier in unserer Aula zwei Tage zuvor mit. Sie moderierten die einleitende Gesprächsrunde und lasen aus dem Tagebuch der Anne Frank.

Schüler des Lebenskundeunterrichts stellten Verstecke illegal lebender Juden in Berlin vor und gaben Einblicke in das Leben mutiger Menschen aus dieser Zeit. Sie schilderten eine Freundschaft, die Gewalt und Grenzen überwinden konnte. Musikalisch wurde die Gedenkfeier von Beiträgen der Klassen 5b und 4b eingerahmt.

Die Patenschaft für Alice Leskes Stolperstein übernimmt nun die Friedrichshagener Grundschule.

Sibylle Franke

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Letzte Änderung am Freitag, 21. Juni 2019 um 12:55:35 Uhr.