15.07.2016 - Sportliche Projektwoche

Vom 11. – 15. 7. 2016 hatte die Friedrichshagener Grundschule eine Projektwoche zum Thema „Olympische Spiele“ in Anlehnung an die im August in Rio de Janeiro, Brasilien startenden Olympischen Sommerspiele.
Der Montag begann mit der von Schulleiterin Y. Dunkel (in diesem Falle Vorsitzende des Olympischen Komitees) erklärten Eröffnung der Projektwoche, bei der unter anderem alle Schüler das Lied „Hand in Hand“ sangen, welches 1988 bei den Olympischen Sommerspielen von den Sportlern gesungen wurde.
Anschließend zogen sich die Klassen in ihre Klassenräume zurück, um sich für die mittags anstehende Pressekonferenz mit den Olympiateilnehmerinnen Kathrin Freitag (Bahnradsportlerin), Anja Kluge-Prollius (Ruderin), Melanie Grube (Florettfechterin) und Birgit Radochla (Gerätturnerin) Fragen zu überlegen, die sie ihnen gerne stellen wollten.
Die Pressekonferenz fand in der Turnhalle der Friedrichshagener Grundschule statt. Die Sportlerinnen beantworteten die Fragen der Kinder sehr ausführlich, manche brachten sogar einen Teil ihres Sportequipments zum Anschauen und Ausprobieren mit. Ganz zum Schluss wurden Autogramme vergeben.

Bei der Projektwoche vertrat jede Klasse ein Land, sei es Jamaica, Portugal oder Australien, usw. … Dementsprechend beschäftigten sich die Klassen mit der Geografie und Kultur ihres Landes, indem sich beispielsweise Filme angesehen und Berichte oder Vorträge über das Land angehört wurden. Oder es wurden landestypische Sachen gebastelt. Aber natürlich auch das Kernthema „Olympische Spiele“ wurde behandelt. So füllten die Kinder zum Beispiel Arbeitsblätter dazu aus oder lasen geschichtliche Texte darüber.
Zusätzlich musste sich auf das am Mittwoch anstehende Sportfest sowie den in dessen Rahmen erfolgenden Einmarsch aller Länder vorbereitet werden. Der Einmarsch war so geplant, dass alle Länder nach und nach einmarschieren sollten, also nicht alle auf einem Haufen. Jedes einzelne Kind der Klasse sollte währenddessen ein T-Shirt mit der jeweiligen Landesfahne darauf tragen. Das bedeutete, dass T-Shirts benäht, bemalt oder besprüht wurden.
Und schon im Vorfeld wurde eine Landesflagge gebastelt sowie ein Schild, worauf der Name des jeweiligen Landes prangte. Außerdem musste sich jedes Land ein Lied überlegen, welches während des Einmarsches laufen sollte. So wählten beispielsweise die Schweden das Lied von Pippi Langstrumpf.

Dieser große Aufwand machte sich eindeutig bezahlt: Am Mittwoch, beim Sportfest, lief alles glatt. Es fand im Hirschgartendreieck statt. Als Disziplinen gab es Dreisprung, Hindernislauf, 50m-Lauf, Seilspringen, Weitwurf und Tauziehen. Zum Schluss gab es noch einen Staffellauf, an dem nur die besten Staffelläufer aus jeder Klasse teilnehmen durften. Der Staffellauf erfolgte klassenstufenweise, also erst die sechsten Klassen, dann die fünften, usw. … Motiviert von zahlreichen dort erschienenen Eltern gelang es den Kindern, sportliche Großleistungen zu erzielen, wie etwa 50m-Lauf in 7 Sekunden.
Zu dem Sportfest äußerte sich Moderator Frank folgendermaßen: „Bisher habe ich das Gefühl, sie sind alle ganz gut drauf. Heute Morgen war es ein bisschen stressig … jetzt ist das Wetter gut und viele Leute lächeln.“
Und als ob der Wettergott ihm das Gegenteil beweisen wollte, fing es irgendwann an zu donnern, sodass der Platz prompt evakuiert wurde, bzw. alle Kinder in das gelbe, nahegelegene Häuschen mit den Toiletten stürmten, um vor dem Regen Schutz zu suchen. Als der Regen jedoch verebbte, wurde das Sportfest unverzüglich fortgesetzt. Am Ende stellten sich alle Länder in einem Halbkreis auf und jeder bekam einen Luftballon in die Hand, durfte sich etwas Gutes wünschen und den Wunsch mit dem Ballon in den Himmel fortschicken.
Doch mit dem Sportfest war es an Veranstaltungen innerhalb der Projektwoche noch lange nicht getan. Denn am Freitag gab es als krönenden Abschluss der Projektwoche ein Hoffest, bei dem jedes Land an einem Stand Sachen verkaufte. So konnte man bei dem Italienstand zum Beispiel ein Eis schlecken, bei den Franzosen Crêpe futtern oder bei dem Schweizerstand Schokolade verkosten. Einige Länder boten auch ein Quiz, das man lösen konnte.
Insgesamt war also die gesamte Projektwoche äußerst gelungen.
Um es kurz zu fassen: Es war schön!